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Das Oberste Gericht in Honduras hat eine Wiedereinsetzung des gestürzten Staatschefs Manuel Zelaya abgelehnt."Unsere Entscheidung steht fest und ist unumkehrbar", sagte ein Gerichtssprecher in der Hauptstadt Tegucigalpa zum Chef der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza.
[Bildunterschrift: Tausende Anhänger des gestürzten Staatschefs Zelaya protestierten gegen dessen Absetzung. ]
Insulza war zu einem Krisengespräch in das zentralamerikanische Land gereist, um eine Rückkehr des vom Militär gestürzten Zelaya zu erreichen. Die OAS will nun auf ihrem Treffen in Washington heute über den Ausschluss von Honduras aus dem Staatenbund beraten. Insulza glaube, "dass die Gemeinschaft für die Suspendierung stimmen wird", sagte ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP. Der OAS-Chef sei "pessimistisch" und sehe derzeit keinen Weg aus der Krise.
Die OAS hatte den Putschisten am Mittwoch ein Ultimatum von 72 Stunden gestellt, Zelaya wieder einzusetzen und andernfalls mit dem Ausschluss aus der Gemeinschaft gedroht. Die OAS erkennt die Interims-Regierung unter dem ehemaligen Parlamentschef Roberto Micheletti nicht an.
Auf den Straßen der Hauptstadt Tegucigalpa hatten zuvor wieder tausende Menschen für eine Rückkehr von Zelaya demonstriert. Er war vor knapp einer Woche vom Militär gestürzt worden.
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