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Dossier
Nach der Präsidentenwahl
Massenproteste erschüttern den Iran
Offiziell wurde Präsident Ahmadinedschad im Juni 2009 wiedergewählt, doch die Anhänger von Gegenkandidat Mussawi gaben nicht auf. Hunderttausende Menschen protestierten in Teheran und forderten Neuwahlen. Das Regime reagierte mit Gewalt und versuchte per Zensur Berichte über die Opposition zu stoppen.
Irans Präsident Ahmadinedschad vereidigt
Irans Präsident Ahmadinedschad ist für seine zweite Amtszeit vereidigt worden. Die Opposition wirft ihm Wahlbetrug vor und fordert Neuwahlen. Und selbst aus dem Lager der Konservativen mehren sich die kritischen Stimmen. Ulrich Pick zeigt in einem Porträt die Gründe. [mehr]
Interview mit dem Iran-Experten Fürtig
Hat Irans Präsident Ahmadinedschad mit der Vereidigung nun seine Ziele erreicht? Nein, meint der Iran-Experte Henner Fürtig im Interview mit NDR Info. Er habe "erheblich an Ansehen verloren" und sogar "seine eigenen Anhänger verprellt". Zudem stehe er vor großen Problemen und Herausforderungen. [mehr]
Interview zur Lage im Iran
Der Sprecher des iranischen Oppositionsführes Mussawi hat sich in einem Tagesschau- Interview selbst überrascht gezeigt von dem Ausmaß der Demonstrationen. Er betonte, die Randalemacher kämen nicht aus der Opposition. Es gebe Anzeichen dafür, dass die Regierung die Randale befürworte. [mehr]
Expertin zu den Protesten im Iran
Im Iran tobt der Machtkampf nicht nur auf der Straße, sondern "hinter den Kulissen". Die Politikwissenschaftlerin Akbari betont gegenüber tagesschau.de, die Proteste würden von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren getragen. Daher könnte eine Reform des Systems möglich sein. [mehr]
Interview zu den Massenprotesten im Iran
Der Iran ist erstmals wirklich in zwei Lager zerbrochen, meint der Iran-Experte Posch. Er erklärt im tagesschau.de-Interview, warum es nun extrem schwierig ist, einen Ausweg aus der Krise zu finden und weshalb der unterlegene Kandidat Mussawi durchaus als Reformer bezeichnet werden kann. [mehr]
Twitter nutzen ohne eigenen Account
Eines der zentralen Kommunikationsmittel der Opposition im Iran ist Twitter, aber auch die Regierung nutzt den Mikroblogging-Dienst. tagesschau.de zeigt Ihnen, wie Sie gezielt auf Twitter suchen und lesen können, und zwar ohne selber einen Account dort zu haben. [mehr]
Linkliste zu den Massenprotesten
Egal ob prügelnde Polizisten, brennende Autos oder protestierende Massen. Bilder und Informationen aus dem Iran erreichen uns in diesen Tagen hauptsächlich über das Internet. tagesschau.de zeigt eine Auswahl der informativsten Websites. [mehr]
Video zeigt Erschießung einer Frau
Irans Regierung hat einen Gegner, der nur schwer zu beherrschen ist: das Internet. Nach der Erschießung einer Frau in Teheran ist das Netz voll von Videos, die ihr Sterben zeigen. Die Wut der Blogger ist groß, doch auch das Regierungslager versucht, das Web zu benutzen. [mehr]
Mussawi nennt Wahl "gefährliche Inszenierung"
Laut iranischem Innenministerium ist Präsident Ahmadinedschad bereits im ersten Wahlgang klar wiedergewählt worden. Mit 62,6 Prozent erhielt er fast doppelt so viele Stimmen wie sein stärkster Konkurrent Mussawi. Dieser lehnt das Ergebnis ab und kritisierte Unregelmäßigkeiten. [mehr]
Präsidentenwahl im Iran: Die vier Kandidaten
Von 475 Bewerbern hat der Wächterrat nur vier zugelassen: Als aussichtsreichster Herausforderer Ahmadinedschads galt Ex-Ministerpräsident Mussawi. Dazu traten der Reformer Karrubi und der von Interpol gesuchte Rezai zur Präsidentenwahl an. Ulrich Pick stellt die vier Männer vor. [mehr]
Fragen und Antworten zur Wahl im Iran
Wie ist die Haltung der vier Präsidentschafts-Kandidaten zum Atomprogramm? Und hätten sie überhaupt die Macht, sich gegen das geistliche Oberhaupt Ajatollah Chamenei durchzusetzen? tagesschau.de hat Fragen und Antworten zusammengestellt. [mehr]
Stichworte zum politischen System
Rund 46 Millionen Iraner waren aufgerufen, über ihren künftigen Präsidenten zu entscheiden. Doch der Wahlsieger ist nicht der mächtigste Mann im Staat. In der Islamischen Republik ist die Macht auf mehrere Institutionen verteilt. Hier finden Sie einen Überblick über das Machtgefüge. [mehr]
Wirtschaftslage wichtigstes Wahlkampthema im Iran
Mit dem Versprechen, die Armut zu lindern, konnte Irans Präsident Ahmadinedschad 2005 vor allem in sozial schwachen Vierteln viele Wähler überzeugen. Doch nach seiner ersten Amtszeit sind in diesen Gegenden viele enttäuscht und verärgert. Ulrich Pick war im Teheraner Arbeiterviertel Islamshar. [mehr]
Zum 30. Jahrestag der Islamischen Revolution (05.02.09)
Trotz Kopftuchpflicht und erheblichen Nachteilen im Rechtssystem hat sich für Frauen im Iran seit der Islamischen Revolution viel getan: Die Zahl der Akademikerinnen ist stark gestiegen, und gegen Chauvinismus im Alltag schützen kleine grüne Taxis. Ulrich Pick berichtet. [mehr]
Zum 30. Jahrestag der Islamischen Revolution (04.02.09)
Das iranische Atomprogramm ist der Hauptstreitpunkt der islamischen Republik mit dem Westen. Teheran pocht auf sein Recht zur Urananreicherung, doch insbesondere die USA fürchten, dass der Iran heimlich Atombomben entwickelt. Klare Beweise dafür gibt es nicht. Ulrich Pick berichtet. [mehr]
Ein iranischer Blogger in Israel
Er vergleicht seinen Blog mit moderner, schneller Musik: Der iranische Journalist Derakhshan berichtet derzeit aus Israel, um seinen Landsleuten ein anderes Bild des Landes zu vermitteln. Im Interview mit tagesschau.de schildert er seine gezielten Tabubrüche, verteidigt aber auch das Atomprogramm Irans.
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