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[Bildunterschrift: Nach der neuen UN-Resolution drohte Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il mit dem Bau weiterer Atomwaffen. ]
Nordkorea hat nach der Resolution des Weltsicherheitsrats zu seinem jüngsten Atomtest mit dem Bau weiterer Atomwaffen gedroht. Das Programm zur Anreicherung von Uran zum Atomwaffenbau habe Fortschritte gemacht, hieß es laut den staatlichen nordkoreanischen Medien in einer Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Alles zur Verfügung stehende Plutonium solle für die Waffenproduktion verwendet werden.
Das Regime von Diktator King Jong Il drohte zudem mit "entschlossener militärischer Aktion", falls die Vereinigten Staaten oder ihre Verbündeten versuchen sollten, das Vorhaben Nordkoreas zu blockieren.
Der Weltsicherheitsrat hatte als Reaktion auf den jüngsten Atomwaffentest des Landes am Freitag verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. In der einstimmig verabschiedeten Resolution 1874 wurde unter anderem vereinbart, das Waffenembargo gegen Pjöngjang zu verschärfen und die Auflagen für Finanzgeschäfte zu erhöhen. Die USA kündigten zudem an, Schiffe mit mutmaßlicher Schmuggelware für Nordkorea stoppen zu wollen.
Überraschend deutliche Kritik am Verhalten Nordkoreas formulierte inzwischen auch das verbündete China: Der Atombombetest vom 25. Mai "untergräbt den Frieden und die Stabilität" in der Region, hieß es in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua verbreiteten Erklärung des Außenministeriums in Peking.
Die vom Sicherheitsrat beschlossenen Maßnahmen bezeichnete die chinesische Regierung demnach als "angemessen und ausgeglichen". Dennoch sollte Nordkorea "das Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie haben, wenn es zum Atomwaffensperrvertrag zurückkehre".
Auch das an Nordkorea angrenzende Südkorea begrüßte die jüngste Resolution des Weltsicherheitsrats nachdrücklich: Das Vorgehen spiegele den "gemeinsamen und entschiedenen Willen" des Sicherheitsrats wider, Nordkoreas Nuklearaktivitäten und die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen zu unterbinden, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Seoul.
Südkorea appellierte an seinen kommunistischen Nachbarn, diese "klare und eindeutige" Botschaft der internationalen Gemeinschaft zu akzeptieren. Nordkorea solle sein Atomprogramm vollständig abbauen und sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit seinem Programm für ballistische Raketen einstellen.
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