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Der Erfolg von Barack Obamas Online-Kampagne war durchschlagend - auch, weil es den Anhängern des US-Präsidenten gelang, damit viele Wähler zu mobilisieren. In Deutschland beklagen einige Parteien eben dies: Bei der Mobilisierung der eigenen Wählerschaft hapert es. Und so entdeckt jetzt auch die deutsche Politik das Web 2.0 für sich: Es gibt inzwischen kaum noch einen Politiker, der nicht mindestens twittert oder bei Facebook ist.
Natürlich greifen alle Medien diesen Trend auf - auch tagesschau.de machte den Online-Wahlkampf im Superwahljahr mehrfach zum Thema, zum Beispiel hier, hier oder hier. Eines allerdings fällt bei der Lektüre aller Artikel auf: Zwar mühen sich die Parteien redlich - doch von einer Kampagne á la Obama ist man hierzulande noch weit entfernt, so die nahezu einhellige Meinung.
tagesschau.de und ARD-aktuell machen in den Wochen vor der Bundestagswahl den Online-Wahlkampf zum Thema - und lassen Sie die Kulissen unseres Hauptstadtstudios schauen. Und die Piloten zu den Sendungen gibt es schonmal vorab.
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Wo die Politik im Netz unterwegs ist, was diskutiert wird, ob und wie Politik online vermittelt wird - das sind die Themen von Netzrauschen. Moderator Jan Hendrik Becker und die Netzrauschen-Redaktion diskutieren in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs mit Politikern, Bloggern und Kampa-Managern und folgen den Spuren, die die Wahlkämpfer im Netz hinterlassen. Netzrauschen startet Mitte August bei tagesschau.de und EinsExtra
In der Pilotsendung stand Kajo Wasserhövel, Wahlkampfmanager der SPD und unterwegs bei Facebook und Twitter, Rede und Antwort. Der Vertraute von SPD-Chef Franz Müntefering war einer der ersten Wahlkampfstrategen, der die Chancen des Internets als Wahl-Plattform erkannte. Das neue Medium werde das "Herzstück der Kampagne" sein, versprach er. Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier ist inzwischen bei Facebook - und bei meineSPD.net lässt die Partei ihre aktuellen Thesen diskutieren. Netzrauschen diskutiert mit Wasserhövel, ob die Strategie aufgeht.
Ein Thema, das im Netz in jedem Fall für große Aufregung sorgt, sind die Internetsperren. Umstritten war das Gesetz auch in der SPD, am Ende einigte man sich mit der CDU. Das Gesetz wurde verabschiedet - und eine ganze Reihe potenzieller Wähler verärgert. Eine grandiose Wahlwerbung für die Piratenpartei? In Netzrauschen nimmt Kajo Wasserhövel Stellung.
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Ebenfalls in der heißen Wahllkampf-Phase startet der "Bericht aus Berlin" - in einer exklusiv für tagesschau.de und EinsExtra produzierten Form. Ulrich Deppendorf, Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio und sein Stellvertreter Rainald Becker, analysieren und kommentieren im bab@internet das politische Tagesgeschehen und die Vorbereitungen für die ARD-Wahlsendungen - im klassischen Interview, aber auch in kleinen Videoclips.
In den Wochen vor der Wahl nimmt die politische Berichterstattung in den Programmen der ARD einen noch höheren Stellenwert ein als sonst. Das Hauptstadtstudio ist verantwortlich für den Großteil der Beiträge aus dem politischen Berlin und muss zusätzlich die Sondersendungen für die Bundestagswahl vorbereiten: inhaltlich, technisch, logistisch. Anstrengende, aber auch spannende Wochen für die Berliner ARD-Journalisten. Die beiden Chefs zeigen im bab@internet ihren Arbeitsalltag und gewähren einen Blick hinter die Kulissen des ARD-Hauptstadtstudios. Die Kamera ist vor und nach der Sendung dabei - immer dann, wenn gedacht, diskutiert und manchmal auch gestritten wird.
Die kleinen Bemerkungen am Rande sind für den bab@internet genauso relevant wie das Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden, das später in den Sendungen der ARD ausgestrahlt wird. Warum ist welches Thema wichtig, welche Politiker werden für ein Interview angefragt, wer sagt ab und wer drängt sich auf? Der Tag von Ulrich Deppendorf und Rainald Becker spiegelt so den Betrieb im politischen Berlin in den Wochen vor der Bundestagswahl. bab@internet - ab Anfang September bei tagesschau.de und EinsExtra.
Haben Ihnen die Piloten gefallen? Was war gut, was können wir besser machen? Wir möchten Ihre Ideen und Ihre Kritik hören - und wir möchten gern mit Ihnen diskutieren.
Heike Janßen, Jan Oltmanns, Ariane Reimers, Rike Woelk
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
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