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Bundespräsident Christian Wulff hat seit Anfang der Woche kontinuierlich an Zustimmung verloren. Im ARD-DeutschlandTrend waren am Montag noch 63 Prozent der Bundesbürger dafür, dass Wulff weiter im Amt bleiben sollte.
Nur 34 Prozent fanden, er sollte vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten. Am Dienstag sprachen sich nur noch 53 Prozent für Wulffs Verbleib im Amt aus, 44 Prozent hingegen für seinen Rücktritt. Jetzt sind nur noch 47 Prozent dafür, dass Wulff im Amt bleiben sollte. 50 Prozent der Deutschen finden hingegen, Wulff sollte vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten.
Zum Vergleich: Am 19.12. hatten sich im DeutschlandTrend extra nur 26 Prozent für Wulffs Rücktritt ausgesprochen, 70 Prozent hingegen für seinen Verbleib.
Auch Wulffs Glaubwürdigkeit ist aus Sicht der Bundesbürger kontinuierlich gesunken. Aktuell halten nur noch 27 Prozent der Deutschen den Bundespräsidenten für glaubwürdig (Montag: 36 Prozent, Dienstag: 32 Prozent). 68 Prozent halten ihn für nicht glaubwürdig (Montag: 61 Prozent, Dienstag: 64 Prozent). Am 19. Dezember hatten noch 51 Prozent der Deutschen dem Bundespräsidenten Glaubwürdigkeit attestiert. 44 Prozent hielten ihn für nicht glaubwürdig.
Dass Wulff ehrlich ist, glauben aktuell nur noch 22 Prozent der Deutschen (Montag: 26 Prozent; Dienstag: 24 Prozent). 68 Prozent halten ihn für nicht ehrlich (Montag: 69 Prozent; Dienstag: 69 Prozent). Vor Weihnachten hatten noch 41 Prozent der Deutschen Wulff für ehrlich gehalten, 47 Prozent hielten ihn für nicht ehrlich.
Eine Mehrheit der Deutschen von 59 Prozent ist aktuell der Ansicht, dass Christian Wulff kein würdiger Bundespräsident ist. 37 Prozent halten ihn für einen würdigen Bundespräsidenten. Am Montag hielt noch eine Mehrheit von 55 Prozent Wulff für einen würdigen Bundespräsidenten. 39 Prozent waren nicht dieser Ansicht.
Für diese Umfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am Montag, Dienstag und Mittwoch dieser Woche jeweils 500 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch. Die Befragung am Mittwoch erfolgte allerdings vor der Ausstrahlung des Interviews mit dem Bundespräsidenten.
Das Meinungsforschungsinstitut Infrafest dimap wird auch am Donnerstag die Bundesbürger in dieser Sache befragen. Die Ergebnisse werden in den Tagesthemen veröffentlicht.
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