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Dossier
Videoblog von Richard C. Schneider
Zwischen Mittelmeer und Jordan
Der ARD-Korrespondent in Tel Aviv, Richard C. Schneider, berichtet regelmäßig in seinem Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan" aus dem Nahen Osten. Er beleuchtet die Konflikte und Widersprüche in Israel und den Palästinensergebieten - und gibt Einblicke in den Alltag der Menschen.
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
"Alte Sachen", alte Sachen" - wenn der Ruf durch die Straßen von Tel Aviv schallt, weiß jeder: Der Altwarenhändler kommt. Die Männer auf ihrem Pferdekarren rufen auf deutsch, nicht hebräisch. Verstanden werden sie trotzdem. Das Alte-Sachen-Geschäft ist mühsam. Richard C. Schneider ist auf einem Karren mitgefahren. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Wer als Tourist nach Tel Aviv kommt, hat oft ein sehr spezielles Problem: Die Übertragung der Straßennamen aus dem Hebräischen ins Englische wirkt an vielen Stellen ziemlich willkürlich. Das kann in der fremden Millionenmetropole zu Orientierungslosigkeit führen. Von Richard C. Schneider. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Reitlehrer Uri hat Israel schon zweimal auf dem Pferd durchquert - ohne Trense oder Zügel. Auf seinem Reiterhof auf den Golanhöhen bringt er mit ungewöhnlichen Methoden auch erfahrenen Reitern noch viel bei: wie man sich Pferden von hinten nähert oder mit ihnen beim Reiten eine Einheit bildet. Von Richard C. Schneider. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Menachem ist der letzte Berufsfischer auf dem See Genezareth. Sein Boot ist mehr als 60 Jahre alt, doch selbst wenn es ein bisschen rostig aussieht, die Technik ist modern. So holt er pro Tag durchschnittlich vier Tonnen Sardinen aus dem See, den er mit einer Frau vergleicht. Richard C. Schneider hat ihn begleitet. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Eine Stadt im Westjordanland, die es noch gar nicht gibt: Rawabi. Hier sollen bis 2020 rund 40.000 Menschen leben, vor allem junge Palästinenser. Richard C. Schneider sprach mit dem Projektleiter über die moderne Stadt vom Reißbrett - und mit dem leitenden Ingenieur: einer jungen Palästinenserin. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Biblische Geschichte kann man in Sebastia überall mit Händen greifen. Im zweiten Teil seines Blogs über die Stadt besucht Richard C. Schneider die Stätte, wo Johannes der Täufer geköpft wurde. Sie liegt unweit der Überreste eines gewaltigen Tempels, den Herodes einst zu Ehren von Kaiser Augustus errichten ließ. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Mitten in der idyllischen Landschaft des Westjordanlandes liegt die Stadt Sebastia. Zahlreiche, zum Teil noch intakte Säulen zeugen hier von der Herrschaft der Römer. Aber auch die Osmanen und Alexander der Große haben Sebastia erobert und in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Von Richard C. Schneider. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Im zweiten Teil des Interviews mit dem radikalen Siedler Eljakim Ha'etzni erklärt dieser, warum Israel seiner Meinung nach den Palästinensern rechtlich kein Land zugestehen dürfe. Dies sei im Völkerbundsmandat für Palästina festgeschrieben - genauso wie das historische Recht auf Siedlungsbau. Von Richard C. Schneider. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
"Das Westjordanland ist nicht besetzt." Diese provokante These vertritt ein Siedler, der während der Nazi-Zeit von Kiel ins heutige Israel auswanderte und später ins Westjordanland zog. Im Gegensatz zu vielen Siedlern argumentiert er nicht religiös, sondern juristisch. Richard C. Schneider hat ihm zugehört. [video]
"Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Im Heiligen Land verbergen sich unter Staub und Gras oft Ruinen, die längst vergessen sind. Nicht einmal die Nachbarn kennen ihre Bedeutung, obwohl aus jedem Stein Geschichte spricht. Richard C. Schneider ist auf den Brunnen gestoßen, der durch Joseph und seine Brüder berühmt wurde. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Der Name Mosche ben Maimon wird den meisten Menschen in Deutschland nichts sagen. Dabei ist der Rabbiner einer der größten Gelehrten des Judentums. Zudem symbolisiert der Leibarzt Saladins die engen Bindungen zwischen Judentum und Islam im 12. Jahrhundert. Richard C. Schneider stellt Rambam vor. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Weinreben in der Wüste? Das ist keine Fata Morgana. Die israelische Negev-Wüste ist eines der ältesten Weinanbaugebiete. Bereits vor 5000 Jahren wurden hier Amphoren mit Wein befüllt. Der Vorteil der Region: Unter der Wüstensonne reifen die Trauben schneller. Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Wird Israel den Iran angreifen? In Israel ist das derzeit die meist diskutierte Frage. Zeitungen drucken die möglichen Wege der israelischen Luftwaffe im Fall eines Angriffs ab oder zeigen, wie weit der Iran mit seinen Raketen kommt. Und sogar die Werbung macht vor dem Thema nicht halt. Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Der Flug von Tel Aviv ins zypriotische Larnaka dauert nur 45 Minuten. Und für viele israelische Paare führt er direkt ins Eheglück. Der Hochzeitstourismus von Israel nach Zypern boomt nämlich immer mehr. Woran das liegt? Richard C. Schneider hat ein Liebespaar begleitet und nachgefragt. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
In den riesigen Töpfen dampft Gerstensuppe. Draußen vor dem Eingang zur Suppenküche neben der Ibrahim-Moschee in Hebron drängeln sich Kinder mit Plastikbehältern. Sie holen Suppe für ihre Familien. Täglich wird hier gekocht. Nur am Ramadan und zum Opferfest bleibt die Küche kalt. Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Auf dem Ölberg in Jerusalem steht ein kleines Benediktinerkloster. Elf Nonnen leben, beten und arbeiten dort. Eine von ihnen ist Schwester Gabriele aus Deutschland. Trotz aller Zerrissenheit und Konflikte ist Israel für sie trotzdem das "Heilige Land". Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Im Tel Aviver Hafenviertel Jaffa steht ein ganz besonderes Theater, dessen Name übersetzt "Berühren, berühren!" bedeutet. Die Schauspieler sind blind oder taub - oder beides. Passend dazu können die Gäste im Restaurant "Blackout" speisen oder sich im Cafè "Verstehen Sie?" unterhalten. Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Seit langem schwelt der Konflikt zwischen säkularen Israelis und orthodoxen Juden, nun bricht er offen aus. So geht es um die Frage, wie und wo Frauen in der Öffentlichkeit auftreten dürfen. Die Orthodoxen setzen immer öfter ihre Forderungen durch. Doch auch der Widerstand wächst. Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Weihnachten in Bethlehem erinnert eher an ein Volksfest als an die viel besungene stille Nacht: Jedes Jahr ziehen die arabisch-christlichen Pfadfinder mit Trommeln und Dudelsäcken über den Krippenplatz - zur Freude von Bewohnern und Besuchern aus aller Welt. Von Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Was andere auf den Sperrmüll werfen, daraus macht er wahre Schmuckstücke: Der Restaurator Faiz aus Tel Aviv arbeitet Jahrhunderte alte Türen wieder auf. Mittlerweile findet er für die oft reich verzierten Portale aus Zedernholz viele Abnehmer. Für Richard C. Schneider hat er seine Werkstatt geöffnet. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Unser Korrespondent Richard C. Schneider ist derzeit im Urlaub. Der Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan" wird Mitte Dezember fortgesetzt. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Für die Freilassung des israelischen Soldaten Schalit hat auch eine PR-Kampagne 1940 Tage lang gekämpft. Deren Leiter gibt den Medien eine "Eins plus", da "jedes Kind sozusagen zunächst lernte 'Mama' und 'Papa' zu sagen und dann gleich 'Gilad Schalit'". Richard C. Schneider beleuchtet die mediale Distanzlosigkeit. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Während die Palästinenser einen eigenen Staat fordern, schreibt "Haaretz"-Kolumnist Strenger in einem offenen Brief an Präsident Abbas: "Bitte erkenn einen jüdischen Staat an". Der eigentliche Adressat aber sei die Europäische Union, sagt der Vertreter einer Zwei-Staaten-Lösung im Gespräch mit Richard C. Schneider. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Mit der Forderung der Palästinenser nach einem eigenen Staat fürchtet Israel vor allem zwei Probleme: seine Legitimation und wichtige Gebiete zu verlieren. Diese Bedenken resultieren aus der Historie beider Völker und ihrer Lebensräume. Richard C. Schneider erklärt den Konflikt anhand von Karten. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
In dieser Woche wollen die Palästinenser bei der UNO die Anerkennung eines eigenen Staats fordern. Aber wo genau soll dieser Staat entstehen, welche territorialen Probleme gibt es dabei, und welche Rolle spielt die Hauptstadt Jerusalem? Richard C. Schneider beantwortet diese Fragen anhand von Karten. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Der Weinanbau erlebt in Israel seit ein paar Jahren einen Boom. Die Qualität ist auch deshalb so hoch, weil die Lese nach einem ganz besonderen Rhythmus stattfindet. Hilfe bekommen die Winzer von Beduinen und Arabern. Richard C. Schneider über Ernte im Mondschein. [video]
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Mit Ovationen ist das Israel Chamber Orchestra vom Bayreuther Publikum bejubelt worden. Das Orchester hatte erstmals Wagner gegeben - und damit ein Stück israelischer Musikgeschichte geschrieben. Die Anspannung vor dem Auftritt war groß. Richard C. Schneider hat die Musiker begleitet. [video]
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Wagner und Judenhass - für viele Israelis ist das gleichbedeutend. Bis heute wird die Musik des deutschen Komponisten in Israel kaum gespielt. Doch nun hat das Israel Chamber Orchestra erstmals ein Stück von Wagner gegeben - bei den Festspielen in Bayreuth. Richard C. Schneider hat das Orchester begleitet. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Es ist die größte soziale Bewegung in der 63-jährigen Geschichte Israels: Hunderttausende - meist junge - Menschen demonstrieren friedlich für Gerechtigkeit - und orientieren sich dabei an europäischen wie arabischen Protest-Vorbildern. Richard C. Schneider erläutert die Hintergründe. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Für Aufregung hat in Israel ein Gesetz gesorgt, das Boykottaufrufe gegen den Staat und die Siedler unter Strafe stellt. Kritiker befürchten, dass damit vor allem linke Gruppen zum Schweigen gebracht werden sollen. Die Demokratie werde ausgehöhlt. Richard C. Schneider hat mit Experten gesprochen. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Moderne Rhythmen aus dem Libanon oder folkloristische Klänge aus Palästina - die beste Musikauswahl im Westjordanland gibt es in Nablus. Wenn Ladenbesitzer Muhammed seine Anlage aufdreht, wird die Fläche zwischen Regalen und Theke zum Tanzparkett. Richard C. Schneider hat mitgefeiert. [video]
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Palästinensische Couchgarnituren sind meist ausladend, schwer bis hin zur Unbeweglichkeit und übersät von Blumenmustern. Ausländische Staatsgäste werden gerne darauf platziert für das offizielle Foto. Doch woher kommt das Faible für die wuchtigen Kanapees? Richard C. Schneider hat nachgefragt. [video]
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Griechische Feinkostläden, türkische Cafés, iranische Kioske: Die Lewinsky-Straße in Tel Aviv ist ein Sinnbild für die Vielfalt der israelischen Gesellschaft. Vor 80 Jahren eröffneten Juden aus Griechenland die ersten Geschäfte. Längst ist die Straße ein Treffpunkt der Kulturen. Richard C. Schneider hat sich umgeschaut. [video]
Videoblog "Zwischen Mittelmeer und Jordan"
Schrill, bunt und voller Offenheit - so haben sich Zehntausende Schwule und Lesben zur Gay-Parade in Tel Aviv gezeigt. Bei strahlender Sonne zogen sie durch die Stadt am Meer, die im Gegensatz zur israelischen Hauptstadt Jerusalem sehr liberal ist. Unter den Zuschauern war auch Richard C. Schneider. [video]
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Jerusalem ist für die Juden die ewige Hauptstadt. Seitdem sie im Sechs-Tage-Krieg den Ostteil und damit auch die heiligen Stätten der Juden erobert hatten, feiern sie jedes Jahr den Jerusalem-Tag. Für die arabische Bevölkerung der Stadt bedeutet dieser Tag eher eine Provokation. Richard C. Schneider erklärt warum. [video]
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Auch dieses Jahr haben Palästinenser wieder an Flucht und Vertreibung nach der Gründung Israels gedacht. Doch dann drangen Menschen erstmals von Syrien aus auf die Golanhöhen vor. Für die israelische Armee war das eine Schmach. Richard C. Schneider berichtet. [video]
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"Dingdong" klingt ein bisschen wie "Diva", dennoch ist es der neue Song von Dana International. Mit ihm geht die 1972 geborene Transsexuelle 13 Jahre nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest nun in Düsseldorf an den Start. Richard C. Schneider stellt die israelische Sängerin vor. [video]
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Israel hat der Millionen während des Nationalsozialismus ermordeten Juden gedacht. Zwei Minuten lang stand alles still - sobald die Sirenen heulten, erstarb das Leben auf den Straßen und in den Geschäften. Warum Israels Holocaust-Gedenktag so kurz vor dem Unabhängigkeitstag stattfindet, erklärt Richard C. Schneider. [video]
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Dieser Tage feiern die Juden ihr Pessachfest, mit dem sie an die Befreiung ihres Volkes aus der ägyptischen Sklaverei erinnern. In dieser Festwoche wird nur Ungesäuertes gegessen - so auch die Matze. Bei der Zubereitung dieses Brotes läuft in den Backstuben die Stoppuhr. Warum erklärt Richard C. Schneider. [mehr]
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Er war der Sohn einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters - Juliano Mer-Khamis. Die Trauer über den Tod des 52-Jährigen ist groß. Der berühmte Direktor des Friedenstheaters im Flüchtlingslager Dschenin ist Anfang April erschossen worden. Warum? Richard C. Schneider mit dem Versuch einer Antwort. [mehr]