In Deutschland waren im Juli 3,192 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist ein Anstieg um knapp 40.000 gegenüber dem Juni, aber ein Rückgang um rund 270.000 im Vergleich zum Juli 2009. Der leichte Anstieg sei saisonbedingt, die Wirtschaft befinde sich weiter auf Erholungskurs, erklärte die Arbeitsagentur. [mehr]
Mindestens 417 Euro pro Einwohner kostet die Bankenrettung die deutschen Steuerzahler. Das ergab eine Studie im Auftrag der arbeitgebernahen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft". Insgesamt lägen die Kosten zwischen 34,2 Milliarden Euro und 51,8 Milliarden Euro. [mehr]
Die Bahngewerkschaften werden in den kommenden Wochen nicht zum Streik aufrufen. Bei Verhandlungen über einen Branchentarifvertrag kamen sich beide Seiten zumindest so viel näher, dass ein weiterer Gesprächstermin am 20. August vereinbart wurde. Bis dahin soll es keine Streiks geben. [mehr]
Der EuGH hat dem US-Bierkonzern Anheuser-Busch einen Dämpfer erteilt: "Budweiser"-Bier darf nur aus Tschechien kommen - zumindest innerhalb der EU. Im Land des berühmten Bieres freut man sich, dass aus dem Traditionsgetränk kein Einheitsgebräu wird. Gerwald Herter berichtet. [mehr]
Seit 2001 verhandeln die Mitglieder der WTO über die Liberalisierung des Welthandels. Bis zu 100 Milliarden Dollar Wohlstandsgewinn erhoffen sich die Staaten. Doch passiert ist bisher nichts - und vor zwei Jahren wurde die Doha-Runde ganz unterbrochen. Wie geht es weiter? Pascal Lechler hat nachgefragt. [mehr]
In Griechenland haben viele Touristen derzeit keine andere Wahl, als am Strand oder im Hotel zu bleiben: Benzin ist durch den Streik der Tankwagenfahrer Mangelware, viele Urlauber ließen ihre Mietautos einfach irgendwo stehen. Inzwischen wird aber auch die Versorgung mit Obst, Gemüse und Medikamenten eng. [mehr]
Betrachtet man nur das operative Ergebnis, dann hat Volkswagen allein im zweiten Quartal 2010 mehr erwirtschaftet als im gesamten Jahr 2009. Auch bei den anderen Kennzahlen legt der Autobauer zu: Der Umsatz stieg um rund 22 Prozent, der Gewinn nach Steuern verfünffachte sich im Vergleich zum Vorjahr. [boerse]
Mehr Umsatz, höherer Gewinn - und ein Auftragsbestand im Wert von 89 Milliarden Euro: Siemens hat im abgelaufenen Quartal laut Vorstandschef Löscher "das beste Ergebnis aller Zeiten" erzielt und peilt das nun auch für das Gesamtjahr an. Den höchsten Auftragseingang verbuchte der Konzern bei erneuerbaren Energien. [boerse]